Drucken

Die Bundestagswahl hat nicht nur vor der Wahl für viele Deutsche aufsehen erregt!

Es gibt noch mit dem vorliegenden Ergebnis vieles innerparteilich zu erledigen, um gesellschaftspolitisch nicht abzudriften.Die Deutschen erkennen in der SPD keinen Unterschied mehr zum Rest wie CDU und Grüne!

                                    CDU/CSU                 SPD                           AfD    

Deutschland              32,9  (-8,6)                 20,5  (-5,2)                 12,6  (+7,9)

                                    CDU                           SPD                           AfD

Land RLP                  35,9  (-7,4)                 24,2  (-3,3)                 11,2  (+6,4)

Wahlkreis 198          40,6  (-9,2)                 22,7  (-1,9)                 9,6  (+4,4)

Kreis AW                   41,8  (-8,3)                 20,4  (-1,6)                 8,8  (+3,4)

VG Breisig                38,2  (-9,3)                 23,0  (-1,2)                 10,9  (+5,7)

Bad Breisig*             32,8  (-12,5)              23,8  (-1,4)                 13,6  (+7,9)

Brohl-Lützing*           34,2  (-12,6)              26,1  (-1,8)                 13,0  (+7,8)

Gönnersdorf*             45,0  (-9,7)                 23,6  (+6,3)                10,4  (+3,1)

Waldorf*                     42,3  (-8,8)                 21,2  (+- 0)                 6,5  (+0,2)

Erläuterung:  *=ohne Briefwahl

Besonderheiten der Wahlergebnisse (nur Zweitstimmen) im Breisiger Land:

Erschreckend, dass die AfD in Brohl-Lützing mit 13,0% und in der Stadt Bad Breisig mit 13,6% den größten Zuspruch hatte. Gleichzeitig fuhr die CDU mit -12,6% (Brohl-Lützing) und -12,5% (Bad Breisig) hier ihre größten Verluste ein.

Die Verluste der CDU im gesamten Bereich der Verbandsgemeinde sind höher als im Bund, im Land, im Wahlkreis sowie im Kreis AW, während die SPD auf VG-Ebene mit dem besten Ergebnis aller Gebietskörperschaften im Kreis AW aufwarten kann.

Interessant, dass die AfD ihre besten Stimmbezirk-Ergebnisse nicht in den 3 Oberbreisiger Stimmbezirken einfuhr (hier wohnt die Direktkandidatin der AfD), sondern in den Niederbreisiger Stimmbezirken 103 (15,3%) und 104 (16,4%) sowie in Rheineck (Stimmbezirk 108 mit 16,2%).

Interessant wäre zu wissen, warum ausgerechnet in diesen Stimmbezirken der Wähleranteil der AfD so hoch ist. Auf Erklärungsansätze bin ich gespannt.