Und trotzdem sind nur Rauchmelder Pflicht.

Heute sind mal wieder 4 Menschen in Esslingen vermutlich an einer Gasvergiftung gestorben.

Es wird Zeit, das die Länder endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und Gasmelder in Räumen mit Gasleitungen vorschreiben!

Jeder sollte selbst für seine Sicherheit sorgen und in allen Räumen mit Gasleitungen einen Gasmelder installíeren. Anschaffungskosten: 50 Euro. Betriebskosten: 10 Euro pro Jahr! Im Gegenzug wäre jetzt noch eine Familie am Leben! 2 Erwachsene (29 Jahre) und 2 Kleinkinder einfach so ohne Grund erstickt! Zu einer Gas-Heizungsabnahme sollte zwingend ein Gasmelder nachgewiesen werden! VDE - bitte nachsitzen und nacharbeiten! Bitte wenigstens technische Regeln schaffen, die dies fordern!

Unglücksfall in Esslingen: Einsatzkräfte finden mehrere Tote in Haus

In Esslingen rücken Polizisten und Rettungskräfte zu einem Großeinsatz aus. In einem Wohnhaus sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. War eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration im Spiel?

Bei einem Unglück in einem Haus in Esslingen bei Stuttgart sind nach Angaben der Polizei möglicherweise vier Menschen ums Leben gekommen. Das Gebäude im Ortsteil Mettingen sei aktuell noch nicht zu betreten, teilte ein Sprecher der Polizei am Mittag mit. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Opfern um eine Familie mit zwei Kindern. Kurz vorher twitterte die Polizei Reutlingen: "Es gibt Hinweise auf eine deutlich erhöhte CO (Kohlenmonoxid)-Konzentration im Gebäude."

An dem Wohnhaus standen Rettungswagen, auch ein Fahrzeug eines Gas-Notdienstes war zu sehen. Die Feuerwehr führe Messungen im und am Gebäude durch, berichtete die Polizei.  Wie es zu dieser überhöhten Gas-Konzentration kommen konnte, sei noch unklar, sagte der Sprecher. Er sprach zuvor von einem "Unglück mit mehreren Toten". Nähere Einzelheiten wollte er nicht nennen. Derzeit sei noch nicht klar, wie die Menschen zu Tode kamen.

Immer wieder Tote durch Kohlenmonoxid

Immer wieder kommt es zu Unglücken mit Kohlenmonoxid. Erst im Januar hatte sich eine Familie in Ludwigsburg beim Heizen damit vergiftet. In Mülheim an der Ruhr starb ein 14-Jähriger an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Im Januar des letzten Jahres kamen sechs Teenager in einer Gartenlaube in Unterfranken ums Leben, nachdem Kohlenmonoxid aus einem Stromaggregat in der Hütte ausgestoßen worden war.

Das sehr giftige Kohlenmonoxid ist ein brennbares, farb- und geruchloses Gas. Es entsteht unter anderem, wenn Materialien wie Holz, Kohle oder Gas ohne genügend Sauerstoff verbrennen, etwa in geschlossenen Räumen oder bei defekten Heizanlagen. Auch bei der Lagerung von Holzpellets kann CO entstehen. Auch an Stromaggregaten, die meist mit Diesel oder Benzin betrieben werden, entstehen giftige Abgase wie Kohlenmonoxid. Ein solches Aggregat, das die Versorgung mit Energie unabhängig vom Stromnetz sicherstellt, sollte also nicht in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen genutzt werden.

Kohlenmonoxid blockiert den Transport von Sauerstoff im Blut. Bei einer Vergiftung kommt es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall zum Erstickungstod.